FGJE entimon CAP-Startseite
Kontakt
Startseite
pixel
Das Projekt
Ausgangsthesen
Ziele und Zielgruppen
Projektskizze
pixel
Seminare
pixel
Hintergrund
Aktuelle Artikel
Im Netz
Literaturempfehlungen
CAP-Publikationen
pixel
Netzwerkpartner
pixel
FGJE-Startseite

Hintergrundinformationen:
Literaturempfehlungen

Informationen zum Rechtsextremismus in Deutschland

Richard Stöss: Rechtsextremismus im Wandel.
Hrsg. Von der Friedrich Ebert Stiftung. Berlin 2005.
Dieser Band stellt umfangreiche Informationen zum Rechtsextremismus (224 Seiten) zur Verfügung. Nach der vorausgehenden Begriffsbestimmung werden mögliche Ursachen des Rechtsextremismus, die Organisationsstruktur, Programmatiken und die Geschichte in der Bundesrepublik Deutschland dargestellt. Anschließend werden gegenwärtige rechtsextreme Einstellungen und Subkulturen in Deutschland, sowie in Westeuropa beschrieben.

 

Sammelwerke

Wolfgang Benz (Hg.): Auf dem Weg zum Bürgerkrieg? Rechtsextremismus und Gewalt gegen Fremde in Deutschland. Frankfurt a. M 2001.
Wolfgang Benz, Leiter des Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU Berlin, porträtiert in seinem aufschlussreichen Sammelband die gegenwärtigen Tendenzen, Formen und Gefahren des Rechtsextremismus (223 Seiten). Er deutet dabei eindringlich auf die Notwendigkeit, der langfristigen und reflektierten Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Problemen. Aus verschiedenen Blickwinkeln (psychoanalytisch, soziologisch, in Bezug auf den Holocaust) wird der Rechtsextremismus in Deutschland als gewaltbereite, subkulturelle und heterogene Protestbewegung (Parteien, Internet-Propaganda, Friedhofschändungen) beschrieben. Am Ende des Bandes findet sich eine Chronik rechtsextremer Gewalt seit 1990.

Michael Minkenberg, Dagmar Sucker, Agnieszka Wenninger (Hrsg.): Radikale Rechte und Fremdenfeindlichkeit in Deutschland und Polen. Nationale und europäische Perspektiven. Bonn 2006.
Die Publikation zeigt den politik- und sozialwissenschaftlichen Forschungsstand zum Rechtradikalismus und zur Fremdenfeindlichkeit in ihrem europäischen Kontext (303 Seiten). Dem deutsch-polnischen Vergleich wird dabei besonderes Augenmerk geschenkt. Es werden die Ausprägungen und Ursachen von Rechtsradikalismus und Fremdenfeindlichkeit diskutiert. Der Band wird abgerundet durch Beiträge zum staatlichen und zivilgesellschaftlichen Umgang mit dem Rechtsradikalismus in Deutschland und Polen.

 

Aktuelle Erscheinungsformen, Elemente und Darstellungsweisen des Rechtsextremismus

Rechtsextremismus. Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ) 42/2005. Herausgegeben von der Bundeszentrale für politische Bildung. (Erschienen am 17. Oktober 2005)
In diesem Themenheft (45 Seiten) wird das Phänomen übersichtlich dargestellt und von unterschiedlichen Perspektiven her betrachtet. Der Stand der aktuelle Stand der Forschung und der politischen Debatte um den Rechtsextremismus wird hier leserfreundlich präsentiert.
Zum Inhalt:
Die SZ-Journalistin Annette Ramelsberger schildert in ihrem Artikel ‚Erkundungen in Ostdeutschland’ vor allem die kulturelle Unterwanderung der ländlichen Gebiete ostdeutscher Bundesländer durch den Rechtsextremismus.
Die Ergebnisse einer Repräsentativerhebung zu gegenwärtigen rechtsextremen Einstellungen in der deutschen Bevölkerung werden von Oliver Decker und Elmar Brähler von der Universität Leipzig vorgestellt. Hiermit werden zum einen die verschiedenen Dimensionen rechtsextremer Einstellungen (wie Sozialdarwinismus, Ausländerfeindlichkeit etc.) betrachtet, als auch deren Zustimmung innerhalb bestimmter Bevölkerungsgruppen(z.B. Ost/West, Frauen/Männer, Bildungsgrad).
Kurt Lenk, Professor für Politische Wissenschaft, beleuchtet ‚Rechtsextreme Argumentationsmuster’, die wesentlich von politischen Mythen und Symbolen gespeist werden.
Die (zunehmende) Bedeutung des Antisemitismus für verschiedene Gruppierungen innerhalb des Rechtsextremismus beschreibt Werner Bermann, Professor für Soziologie am Zentrum für Antisemitismusforschung in Berlin.
Professor Eckhard Jesse, u. a. Herausgeber und Autor des einschlägigen Werks ‚Extremismus in der Bundesrepublik Deutschland, beschreibt ‚Das Auf und Ab der NPD’seit 1964. Unter dem Vorsitz von Udo Voigt (seit 1996) mache die NPD, so Jesse, eine beträchtliche Radikalisierung durch.
Die Darstellung des Rechtsextremismus in den Medien wird in dem Beitrag von Britta Schellenberg vom Centrum für angewandte Politikforschung, München, analysiert. Empfohlen wird eine kontinuierliche, unaufgeregte, reflektierte Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus und den Themenfeldern Migration und Ausländer.

Andrea Röpke, Andreas Speit (Hg.): Braune Kameradschaften. Die neuen Netzwerke der militanten Neonazis. Berlin 2004.
Einen sehr kenntnisreichen und detaillierten Blick in die Kameradschaftsszene werfen die Journalisten Röpke und Speit. Mit dem Band, der verschiedene Meilensteine der militanten, rechten Szene beschreibt (etwa Heldengedenken in Halbe, Anschlagspläne auf das Jüdische Zentrum in München der Kameradschaft Süd, Wunsiedel), sowie Taktiken und Ziele der Szene (Immobilienkäufe, Rechtsrock etc.) aufzeigt, ist man ‚mittendrin’ im militanten rechtsextremen Geschehen in Deutschland.

 

Strategien gegen Rechtsextremismus

Viola B. Georgi, Hauke Hartmann, Britta Schellenberg, Michael Seberich (Hrsg.): Strategien gegen Rechtsextremismus. Band 2: Handlungsempfehlungen für Politik und Praxis. Gütersloh 2005.
Die Handlungsempfehlungen zur Prävention von Rechtsextremismus (103 Seiten) – Resultat eines dreijährigen Recherche-Projekts – betrachten die Felder Politik, Bildungseinrichtungen und Medien. Die Präventionsarbeit gegen Rechtsextremismus habe sich vor allem gegen Fremdenfeindlichkeit, Intoleranz und Gewalt zu richten. In der Publikation werden bezogen auf die aktuelle Situation in der Bundesrepublik Deutschland Perspektiven für eine individuelle und kontinuierliche Förderung vorgeschlagen sowie systemische Angebote für die Schulentwicklung unterbreitet.

 

Hintergründe und Konzepte zu Strategien gegen Rechtsextremismus

Bertelsmann Stiftung, Bertelsmann Forschungsgruppe Politik (Hrsg.): Strategien gegen Rechtsextremismus. Band 1: Ergebnisse der Recherche. Gütersloh 2005.
Hier werden die Rechercheergebnisse des umfangreichen Projekts ‚Strategien gegen Rechtsextremismus’ dargestellt. Erstens wurden interdisziplinäre Forschungsergebnisse zu den ‚Entwicklungs- und Sozialisationsbedingungen für Toleranz’ ausgewertet und zusammengefasst, zweitens wurde – vor dem Hintergrund internationaler Praxis und deutscher Realität – eine Konzept für eine ‚Bildung für die Einwanderungsgesellschaft’ entworfen und drittens wurden die Ergebnisse der Inhalts- und Rezeptionsanalysen der Berichterstattung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zum Rechtsextremismus dargestellt.

 

Handreichung / Materialien

Bayrisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus, Bayrische Landeszentrale für Politische Bildung (Hrsg.): Politischer Radikalismus bei Jugendlichen. Möglichkeiten der Prävention an den Schulen und Erziehung zur Toleranz. München 2005.
Die Handreichung bietet vielfältige Hilfestellungen für die Thematisierung des Rechtsradikalismus in der politischen Bildungsarbeit. Hier finden sich Materialien für den Unterricht, ebenso wie pädagogische, methodische und didaktische Hinweise, sowie Bezüge zum aktuellen wissenschaftlichen Sachstand. Ziel ist es, Kenntnisse von historischen und aktuellen Zusammenhängen zu erwerben. Ebenso ist es das Anliegen dieser Handreichung, Jugendliche anzuleiten, mitmenschliche Verantwortung zu nehmen und ihr Handeln an einem freiheitlichen Wertefundament zu orientieren.

 

 
Impressum
© 2006